26 February 2008

Gerechtigkeit

Eigentlich fühlen wir uns nur dann gerecht behandelt, wenn wir mehr haben als andere. Weniger ist ungerecht und gleich ist unmöglich.

4 comments:

CaramaC said...

hmmm.... das geht nicht auf.

Anonymous said...

Die Frage ist doch: Wer sind die anderen?
Da das ein Problem ist, plädiere ich doch dafür, uns lieber immer dann bereits gerecht behandelt zu fühlen, wenn wir genug von dem haben, was wir brauchen. Vgl. dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeit#Kriterien_der_Gerechtigkeit besonders das erste und das vorletzte aufgezählte Prinzip - und siehe da: das geht auf! ;-)

Anonymous said...

@mkr
Aber dann ist das Problem: Was oder wie viel brauchen wir wirklich? Ein reicher Mensch meint bestimmt, das er zum Leben mehr braucht, als ein Mensch der in einer Lehmhütte in der dritten Welt lebt und nur Wasser und Reis braucht.
Ein weiser Mensch wird mit wenig zufrieden sein - und sich mit wenig gerecht behandelt fühlen. Egal wie viel die anderen um ihn herum haben. Denn: Sich ungerecht behandelt fühlen weil andere mehr haben, ist nicht Ungerechtigkeit, sondern NEID. Und Neid ist keine Tugend...

Anonymous said...

Ja, man muss da unterscheiden zwischen "sich ungerecht behandelt fühlen" und "ungerecht behandelt werden". Auch wenn es ein epistemologisches Problem ist, zu entscheiden, was gerade der Fall ist.